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Integrierte Anschlusstechnik

Die neuen INS/INM-Serien bieten komplette Hutschienengehäuse mit integrierter Anschlusstechnik und lötfreier Leiterplattenkontaktierung.
Was bedeutet das?
Die Leiteranschlussklemmen sind in das Hutschienengehäuse integriert. Das spart Bauraum besonders in der Baubreite des Gehäuses durch den Wegfall der doppelten Wandstärke im Vergleich zu Lösungen mit Standardanschlussklemmen im Gehäuse.
Die Leiteranschlussstelle kontaktiert direkt, also lötfrei, mit der SMD-bestückten Leiterplatte. D.h. der Arbeitsgang Löten zum Verbinden der Leiteranschlussklemme mit der Leiterplatte entfällt. Das spart Fertigungszeit durch den Wegfall des Wellenlötens, des Handlötens oder des Lötroboters.

Bei der Integrierten Anschlusstechnik handelt es sich um Multifunktionsgehäuse mit 6,2mm bzw. 17,5mm Baubreite, bei denen die Funktion des Endgerätes durch die Bestückung der verbauten Leiterplatte bestimmt wird.
Die INS260-Serie mit 6,2mm Baubreite gibt es mit 6 Leiteranschlüssen (Push-In oder Schraube) und verschiedenen Öffnungsmöglichkeiten für LED-Prismen oder Schalter. Des Weiteren steht eine 6,2mm breite Version mit einem Steckbereich für Wechselmodule und 5 Leiteranschlüssen in Push-In oder Schraubtechnik zur Verfügung (INS250).
Die 17,5mm breite INM260-Serie mit bis zu 12 Leiteranschlüssen in Push-In oder Schraubtechnik kann mit 2 Leiterplatten bestückt werden, z.B. zur physischen Trennung von Funktions- und Netzeinheit bei EMV-Anwendungen. Für die Verwendung von bis zu 11mm hohen Komponenten kann diese Version auch mit nur einer Leiterplatte bestückt werden.

Anwendungsgebiete für die integrierte Anschlusstechnik sind Industrie- und Gebäudeautomation, Signalwandler und Überspannungsschutz. Die Bauhöhe von unter 80mm auf Hutschiene TS35 erlaubt insbesondere in der Gebäudeautomation den Einbau in Feldverteilerkästen.